Urlaub und Reisen - Irland - der
Südosten
Der Südosten Irlands bietet eine
farbenfrohe Patchworklandschaft, so wechseln
Täler und Ebenen. Die ursprüngliche
Landschaft der Region faszinierte schon vor
Jahrhunderten zahlreiche Einwanderer,
Eroberer, Händler und Missionare. Die Region
hat zahlreiche historische
Sehenswürdigkeiten zu bieten, so kann man
auf Wanderungen Schlösser, Klöster, Burgen
und Herrenhäuser entdecken die über die
Geschichte der Kelten, Wikinger, Normannen
und Angelsachsen Zeugnis ablegen.
Durch die Flüsse Barrow, Blackwater, Nore,
Slaney und Suir ist die Region ein wahres
Anglerparadies. Unwiderstehliche
Kristallkunst erlebt man beim Besuch der
Waterford Crystal Factory. Besonders auch
Kinder sind begeistert von den detaillierten
Einblick in die gesamte Kristallproduktion.
So kann man sowohl die Kunst der Glasbläser
als auch der Kristallschleifer bewundern und
kann sich von der Schönheit der entstanden
Einzelstücke verzaubern lassen.
 Eine der wichtigsten historischen
historischen Sehenswürdigkeiten Irlands, der
Rock of Cashel, befindet sich in der
südöstlichen Region. Hoch über Cashel drohnt
die Burg Rock Cachel, die auf eine lange
Geschichte zurückblicken kann. Bereits 450
besuchte der Heilige Patrick die Anhöhe, im
10. Jahrhundert fand an dieser Stelle die
Krönung des Hochkönigs Brian Boru statt und
im frühen 12. Jahrhundert wurde die Anhöhe
vom Clan König O´Briens an den Erzbischof
abgetreten, der hier die Cormac´s Chapel
erbauen lies. Heute steht die Burg
uneingeschränkt zur Besichtigung zur
Verfügung und so kann man sowohl die Chapel
im romanischen Stil bewundern als auch die
Hall of the Vicar´s Choral aus dem 15.
Jahrhundert. Auch ein Museum mit
Silbergegenständen aus mehreren
Jahrtausenden ist hier ansässig und zeigt
auch das Kreuz des Heiligen Patrick.
Am Ufer des Flusses Arrigle bietet sich
mit der Jerpoint Abbey ein atemberaubender
Anblick. Die im Jahre 1158 gegründete Abtei
ist heute einer der interessantesten
Zisterzienserklosterruinen in Irland. Auch
heute ist noch ersichtlich, dass die Abtei
über ihren eigenen Mikrokosmos verfügte und
sich unabhängig von der Außenwelt
wirtschaftlich versorgen konnte. Das Kloster
wurde im Jahre 1540 aufgelöst und die 900
Hektar Land fielen an die Familie Ormonde. |