Urlaub und Reisen - Italien - Sizilien
Sizilien, die größte Insel im Mittelmeer,
begeisterte seinerzeit schon Goethe.
Kilometerlange Sandstrände, die
buchtenreichen Küsten, die kilometerlangen
Sandstrände sowie die Nationalparks bieten
Erholung pur.
 Aber auch der Besucher, der
sich eher für kulturellen Schätze und
Sehenswürdigkeiten begeistert, kommt in
Sizilien auf
seine Kosten. Mit den Tempelanlagen aus der
Antike, den herrlichen Barockbauten in den
Städten und den normannischen Festungen
findet der interessierte Besucher kulturelle
Schätze aus sämtlichen Epochen.
Östlich von Palermo in der Nähe der
Küstenregion von Bagheria befindet sich die
Tempelruine von Solunto. Im 6. Jahrhundert
vor Christus von den Phöniziern erbaut und
um 254 v. Chr. von den Römern erobert zeugen
heute noch Säulen, Wände, uralte
Wandmalereien und Mosaikreste von den einst
prachtvollen Bauten. Im westlichen Teil des
Naturschutzgebietes Oasi del Simeto findet
sich eine Grabstätte, die nach dem Flussgott
Symaethus benannt wurde und um den sich die
bekannte Legende von Polyphemos und Odysseus
rankt.
Die Gärten von Naxos in der Provinz
Messina sind von Bedeutung für Archäologen
aus aller Welt. Auf der Halbinsel Ortigia
befindet sich einer der ältesten Tempel
Siziliens, der Apollo Tempel (ca. 600 v.
Chr.). Im Tal der Tempel bei Agrigent findet
man den Sakralbau des olympischen Zeus. Zu
den besterhaltenen Anlagen der Welt
allerdings gehört die Tempelanlage von
Segesta mit seinen 36 dorischen Säulen und
dem Amphitheater.
Als Hochburg des Barock mit den vielen
altertümlichen Palästen und antiken
Bauwerken gilt die Stadt Catania und eine
der bedeutungsvollsten, historischen Städte
auf Sizilien ist die Stadt Syrakus, die
Geburtsstadt Archimedes.
Zu vergessen seien auch nicht die zwei
aktiven Vulkane, der Ätna als größter Vulkan
Europas und der Stromboli, der weniger durch
seine Größe als durch seine Aktivität an
Bekanntheit gewonnen hat. |