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Eisenstadt
Die ehemalige Residenzstadt Eisenstadt
ist heute die Hauptstadt des Burgenlandes.
Die Namen Esterházy und Joseph Haydn sind
bis heute ein Teil der schönen Stadt. Die
Domkirche wurde erstmals 1264 urkundlich
erwähnt, und ist dem heiligen Martin
gewidmet. 2002/2003 kam es durch Bischof
Paul Iby zu einer Neugestaltung des Domes
und die Künstlerin Brigitte Kowanz entwarf
die moderne Ausstattung, wie sie heute im
Dom von Eisenstadt zu bewundern ist.
Die Franziskanerkirche in der Haydngasse
wurde 1386 gegründet und wurde durch die
Türken zerstört, doch 1629 lies Graf
Nikolaus Esterházy die Kirche im barocken
Stil auf den Ruinen neu erbauen, und heute
beherbergt sie die fürstliche Gruft im
Osttrakt des dazugehörigen
Franziskanerklosters. Auch ein
Diözesanmuseum ist im zweiten Stock des
Klosters zu finden.
Der Kapellmeister Joseph Haydn erwarb
1766 ein Haus in Eisenstadt und wirkte über
40 Jahre am Hof Esterházy. Das Haus welches
als Haydn-Haus bekannt ist wird heute als
Museum genutzt und beherbergt einen original
Einrichtungsgegenstände und Musikinstrumente
aus dem Leben Haydns. Bevorzugter Ort zum
Komponieren war ein kleiner Garten in der
Bürgerspitalgasse und hier befindet sich bis
heute der Haydn Kräutergarten, welchen die
Familie Haydn in liebevoller Arbeit zu einem
Blumen- und Kräutergarten erblühen lies.
Auch die Haydnkirche (Wallfahrtskirche
„Maria Heimsuchung“) ist einen Besuch wert.
Sie wurde 1715 bis 1803 von Fürst Paul I.
Esterházy errichtet.
Das absolute Highlight ist Schloss
Eserházy, welches als Wahrzeichen der
Landeshauptstadt gilt. Das Schloss ist das
bedeutendste Kulturdenkmal des Burgenlandes.
Das Schloss verfügt auch heute noch über
eine besondere Atmosphäre, die auf das
Schaffen Haydns zurückzuführen ist. Unter
anderem verfügt das Schloss über einen der
schönsten und akustisch besten Konzertsäle
der Welt. Das Schloss gibt tiefe Einblicke
in das Leben der Familie Esterházy, und hält
besondere Überraschungen für seine kleinen
Gäste bereit. |