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Sankt PöltenSankt Pölten gilt als Hauptstadt des Barocks
in Österreich und zeigt sich als junge
Landeshauptstadt mit historischem Stil. 1986
wurde die Stadt Sankt Pölten zur
Landeshauptstadt Niederösterreichs erhoben.
Doch die Stadt an der Traise besitzt das
älteste verbriefte Stadtrecht von Bischof
Konrad aus Passau im Jahre 1159 verliehen.
Im Jahre 1689 siedelte der Barock Baumeister
Jakob Prandtauer nach Sankt Pölten und
vollbrachte hier einige bedeutende Bauwerke.
So gestaltete der Baumeister des Stiftes
Melk das Karmeliterinnenkloster in Sankt
Pölten und auch den Kernbau des Institutes
der Englischen Fräulein. An der Instituts
Fassade ist eine eindrucksvolle
Palastfassade von Jakob Prandtauer zu sehen.
Rund um den Herrenplatz und dem neu
gestalteten Rathausplatz platzieren sich
barocke Fassaden in Ihrer vollen Pracht und
dienen als Zeugen längst vergangener Zeiten.
Eine der bekanntesten Schülerinnen des
Institutes der Englischen Fräulein Sankt
Pölten, war Paula von Preradovic die
Textdichterin der österreichischen
Bundeshymne.
Auch der 1722 erbaute barocke Dom von Sankt
Pölten ist einen Besuch wert und fasziniert
durch seine ungewöhnliche Architektur. Das
Hochaltarbild zeigt die Aufnahme Mariens in
den Himmel und seitlich wird der Heilige
Hippolyt und der Heilige Florian gezeigt,
beide haben einen Tiefen bezug zu Sankt
Pölten. Anstatt eines Tabernakels ziert seit
Beginn der 80er Jahre ein
Reliquienschaugefäß den Altar, welche
Kopfreliquiem des Heiligen Hippolyt
beinhaltet.
Zahlreiche weitere Gebäude allen voran das
Rathaus und Wahrzeichen der Stadt Sankt
Pölten zieren das Stadtbild. Doch auch die
Moderne ist in Sankt Pölten mit dem
Festspielhaus, dem Landesmuseum und dem
Klangturm eingezogen. Besonders hervor hebt
sich Hier der Architekt des Klangturmes
Ernst Hoffmann, welcher auch das
Landtagsschiff entworfen hat. Das
Landtagsschiff ist Landtags- und
Regierungsgebäude der Niederösterreichischen
Landesregierung und mit Sicherheit schon
alleine wegen der architektonischen
Auffälligkeit einen Besuch wert.
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